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  • Nicolas F

Das virtuelle Düren wird besiedelt

Aktualisiert: Nov 11

Die Entwicklung des virtuellen Dürens schreitet weiter voran. Nach und nach werden die einzelnen Protagonisten und Statisten der VR-Applikation angefertigt und in die Entwicklungsumgebung eingefügt. Hierzu hatte das Stadtmuseum zuvor, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal, diverse Charaktere definiert, die sich aus verschiedenen Altersgruppen, Geschlechtern und sozialen Schichten zusammensetzen. Somit sollen die historischen Umstände der einzelnen Zeiten und Umgebungen reflektiert werden.


Von Marktschreiern und Bauern des 17. Jahrhunderts, über Bürger der 1910er Jahre bis hin zu Einwohnern der 1960er Jahre ist hierbei alles vertreten. Mit der Einbindung virtueller Charaktere wird der VR-Applikation ein zusätzlicher Grad an Immersion ermöglicht, der dem Besucher ein authentisches und historisch-plausibles Erlebnis bieten soll. Die Hochschule Rhein-Waal hat diese Charaktere mittels der Software DAZStudio konfiguriert und für den Einsatz in der VR-Umgebung vorbereitet. Nach und nach werden diese Charaktere in den virtuellen Hotspots der Dürener Stadtgeschichte positioniert und dadurch in die virtuelle Welt eingewoben.

Im weiteren Verlauf des Projekts sollen diese Charaktere mittels modernster Technologien wie Motion-Capturing animiert und somit zum Leben erweckt werden. Hierbei werden Bewegungen realer Personen mittels Kameras und Inertialsensorik erfasst und diese, nach einiger Zeit der Nachbearbeitung, auf die virtuellen Charaktere übertragen. Der Besucher wird in der VR-Applikation die Möglichkeit haben, mit diesen Charakteren zu interagieren und diese auch zu beobachten. Auf diese Weise soll historisches Wissen begreifbar gemacht werden.


Hierzu halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden!


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